über meine Arbeit


In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Bewegung, Rhythmus und Handlung als formbildende Prozesse und dem Aufzeichnen von Bewegungsabläufen als raum-zeitliche Phänomene..


Ich erforsche in unterschiedlichen Materialien, wie aus Bewegung Form entsteht.


In den letzten Jahren habe ich mich auf geologische Prozesse konzentriert, die ich als skulpturale Phänomene verstehe, wie beispielsweise die Rotation der Erde um sich selbst, die Bewegungen der Kontinentalplatten, die Entstehung und Abtragung von Gebirgen. Mich faszinieren die globalen und universalen Rhythmen als intrinsische menschliche Erfahrung und die Grenzen menschlicher Wahrnehmung.


Meine künstlerische Vorgehensweise ist prozessorientiert. Sie verbindet zeichnerisches, installatives und performatives Handeln.


Meist arbeite ich mit klaren Versuchsanordnungen, die sich auf ein Thema und / oder einen Ort beziehen.
Ich wähle ein Bezugssystem, setze Anordnungen für Handlungen und agiere im Zwischenfeld der und in Reibung mit den gewählten Bezugsgrößen.


Meine praktische Arbeit wird begleitet von theoretischer Auseinandersetzung.
Künstlerische Expeditionen sind Teil meines Arbeitsprozesses.



Interview mit Kurator Dirk Manzke im Rahmen von tangency – Festival für Kunst im öffentlichen Raum